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Van der Helm Logistics

Die Gewerkschaft FNV Havens hat angekündigt, dass die Hafenmitarbeiter am Freitag, den 4. September 2026, die Arbeit niederlegen werden. Die Aktion ist Teil einer breiteren landesweiten Streikkampagne und kann Auswirkungen auf den Betrieb in den niederländischen Seehäfen haben, einschließlich des Hafens von Rotterdam.

Unternehmen, die Waren über niederländische Häfen importieren oder exportieren, sollten mögliche Verzögerungen um dieses Datum herum einplanen. Wie groß die Auswirkungen sein werden, ist derzeit noch unklar und hängt unter anderem von der Beteiligung und der Dauer der Aktionen ab.

Warum wird gestreikt?

Der angekündigte Streik ist ein Protest gegen geplante Kürzungen bei der sozialen Sicherung, unter anderem bei der Arbeitslosenversicherung (WW) und den Erwerbsminderungsleistungen (WIA). Die Hafenmitarbeiter schließen sich damit den breiteren Aktionen der FNV an.

Momentan ist noch nicht absehbar, welche Terminals, Unternehmen und Hafenaktivitäten genau betroffen sein werden. Daher ist es noch zu früh, um die exakten Folgen für einzelne Güterströme zu bestimmen.

Was kann ein Hafenstreik für die Logistikkette bedeuten?

Niederländische Seehäfen sind wichtige Glieder in internationalen Lieferketten. Täglich werden große Mengen an Containern und anderen Gütern gelöscht, geladen und per Lkw, Bahn und Binnenschiff weiterbefördert.

Wenn die Arbeiten in einem Hafen vorübergehend eingestellt werden, kann dies daher an mehreren Stellen in der Logistikkette spürbar werden.

Mögliche Folgen sind:

  • Verzögerungen beim Be- und Entladen von Schiffen;
  • längere Wartezeiten an den Terminals;
  • Verzögerungen bei der Abholung oder Anlieferung von Containern;
  • Verschiebungen bei geplanten Abfahrten und Transporten;
  • erhöhtes Aufkommen, sobald die Arbeiten wieder aufgenommen werden.

Die Auswirkungen variieren je nach Terminal, Frachtführer und Sendungsart. Daher muss nicht jeder Güterstrom im gleichen Maße von Verzögerungen betroffen sein.

Verzögerungen auch nach dem 4. September möglich

Die potenziellen Folgen beschränken sich nicht zwangsläufig auf den Tag des Streiks selbst. Wenn Terminals über einen bestimmten Zeitraum weniger oder gar keine Kapazitäten zur Verfügung haben, können sich die Arbeiten aufstauen.

Nach der Wiederaufnahme der Aktivitäten muss dieser Rückstand erst abgearbeitet werden. Dadurch können Wartezeiten und Planungsänderungen auch in den Tagen nach dem Streik spürbar bleiben.

Für Unternehmen mit zeitkritischen Gütern oder einer engen Bestandsplanung ist es daher ratsam, nicht nur den 4. September selbst im Blick zu haben, sondern auch Sendungen, die kurz vor oder nach diesem Datum geplant sind.

Was können Sie jetzt schon tun?

Da der genaue Umfang der Aktionen noch nicht bekannt ist, ist es vor allem wichtig, die Entwicklungen weiterhin zu verfolgen. Haben Sie Seefrachtsendungen, die um den 4. September herum ankommen oder abfahren? Überprüfen Sie rechtzeitig Ihre Planung und berücksichtigen Sie mögliche Änderungen bei Terminal- und Transportaktivitäten.

Durch eine frühzeitige Übersicht darüber, welche Sendungen potenziell betroffen sein könnten, entsteht mehr Spielraum, um die Planung bei Bedarf anzupassen.

Van der Helm Logistics verfolgt die Entwicklungen rund um den angekündigten Hafenstreik und die möglichen Folgen für die Güterströme über die niederländischen Seehäfen.

Haben Sie Fragen zu einer geplanten Sendung um den 4. September? Dann wenden Sie sich bitte an Ihren gewohnten Ansprechpartner bei Van der Helm Logistics.

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