Am Freitag, den 4. September 2026, legen die Hafenmitarbeiter in Rotterdam zwischen 11:15 und 19:00 Uhr die Arbeit nieder. Der Streik wird voraussichtlich direkte Auswirkungen auf verschiedene Containerterminals und Depots im Rotterdamer Hafen haben.
An mehreren Terminals wird die Lkw-Abfertigung während eines Teils des Tages eingestellt. Andere Standorte bleiben in Betrieb, aber auch dort kann es zu erhöhtem Aufkommen kommen, da sich die Transportströme verlagern.
Welche Terminals sind betroffen?
Basierend auf den aktuellsten Informationen ergibt sich für Freitag, den 4. September, folgendes Bild:
RWG
Die Lkw-Abfertigung erfolgt planmäßig.
APM Terminals MVII
Das letzte verfügbare Zeitfenster für Lkw ist von 10:15 bis 10:45 Uhr. Danach ist das erste verfügbare Zeitfenster von 23:00 bis 23:59 Uhr.
RST
Keine Lkw-Abfertigung zwischen 10:30 und 19:30 Uhr. Am Samstag bleibt das Terminal bis 14:00 Uhr geöffnet, um eventuelle Rückstände aufzuarbeiten.
RSC Rotterdam
Keine Lkw-Abfertigung zwischen 10:30 und 20:00 Uhr. Voraussichtlich wird das Terminal gegen 21:30 Uhr wieder betriebsbereit sein.
ECT Delta
Das Terminal wird für die Lkw-Abfertigung geschlossen. Die genauen Zeiten für die Einstellung und Wiederaufnahme des Betriebs sind noch nicht bekannt.
Euromax
Auch hier wird die Lkw-Abfertigung unterbrochen. Genaue Zeiten folgen noch.
HPD2
Es werden Auswirkungen erwartet, aber der Umfang und eine eventuelle Schließung sind noch nicht endgültig bestätigt.
QTerminals Kramer
Das Terminal ermittelt derzeit, wie viele Mitarbeiter am Streik teilnehmen. Bei einer hohen Beteiligung kann das Terminal vorübergehend schließen.
STAR
Erwartet Störungen im Betrieb, kann deren Umfang jedoch noch nicht einschätzen.
Hapag-Lloyd Depot / HGT Rotterdam Depot
Voraussichtlich wird die Lkw-Abfertigung fortgesetzt.
UWT
Voraussichtlich wird die Lkw-Abfertigung fortgesetzt.
Die Situation kann sich im Vorfeld des Freitags noch ändern. Auch Terminals und Depots, die derzeit davon ausgehen, geöffnet zu bleiben, können dennoch von Einschränkungen betroffen sein.
Erhöhtes Aufkommen vor und nach dem Streik
Neben den vorübergehenden Schließungen erwarten wir ein erhöhtes Aufkommen in den Stunden vor dem Streik und nach Wiederaufnahme der Arbeiten. Transporteure werden versuchen, Container früher abzuholen oder anzuliefern, während im Anschluss gleichzeitig Rückstände aufgearbeitet werden müssen.
Auch bei Terminals, die geöffnet bleiben, kann es dadurch zu längeren Wartezeiten kommen.
Für Unternehmen mit Seefracht über Rotterdam bedeutet dies, dass sich geplante Containerbewegungen am Freitag, den 4. September, und möglicherweise auch am darauffolgenden Wochenende verzögern können.
Berücksichtigen Sie Verzögerungen in Ihrer Planung
Haben Sie Container für den Zeitraum um Freitag, den 4. September, geplant? Berücksichtigen Sie dann zusätzliche Wartezeiten, begrenzte Zeitfenster und mögliche Änderungen in der Lkw-Planung. Prüfen Sie zudem die aktuellen Informationen des jeweiligen Terminals oder Depots, da sich Öffnungszeiten und betriebliche Einschränkungen noch ändern können.
Van der Helm Logistics verfolgt die Entwicklungen im Rotterdamer Hafen. Sollten Änderungen Auswirkungen auf Ihre Sendungen haben, werden wir dies bei Bedarf mit Ihnen abstimmen.