Van der Helm Logistics

Das Europäische Parlament hat eine weitreichende Mehrwertsteuerreform verabschiedet, die große Auswirkungen auf E-Commerce-Plattformen und den grenzüberschreitenden Handel innerhalb der EU haben wird. Die neuen Regeln, die ab 2030 in Kraft treten, machen Online-Plattformen für die Zahlung der Mehrwertsteuer mitverantwortlich und digitalisieren die Mehrwertsteuerberichterstattung.

Für die Zahlung der Mehrwertsteuer zuständige Plattformen

Eine der wichtigsten Änderungen ist, dass Online-Plattformen ab 2030 die Mehrwertsteuer für die über sie angebotenen Dienstleistungen abführen müssen, wenn einzelne Dienstleister dies nicht tun. Dies sollte dem unlauteren Wettbewerb ein Ende setzen, bei dem traditionelle Unternehmen die Mehrwertsteuer abführen und einige Online-Verkäufer diese Verpflichtung umgehen.

Die Mitgliedstaaten haben die Möglichkeit, KMUs auszunehmen, aber für große E-Commerce-Plattformen bedeutet dies eine neue Verpflichtung zur Einhaltung der Mehrwertsteuerregeln in allen EU-Ländern, in denen sie tätig sind.

Digitale Rechnungsstellung und strengere Kontrollen im grenzüberschreitenden Handel

Die Mehrwertsteuer-Meldung für internationale Transaktionen wird vollständig digitalisiert. Unternehmen müssen Rechnungen online versenden und ab 2030 automatisch Mehrwertsteuerdaten an die Steuerbehörden melden. Dies wird es den Steuerbehörden ermöglichen, Mehrwertsteuerbetrug schneller und effektiver aufzudecken.

Das bestehende One Stop Shop (OSS) System, das 2021 eingeführt wurde, um die Bearbeitung der Mehrwertsteuer innerhalb der EU zu vereinfachen, wird ebenfalls weiter ausgebaut. Dies wird es mehr Unternehmen ermöglichen, ihre Mehrwertsteuerverpflichtungen über ein einziges Portal und in einer einzigen Sprache zu erfüllen.

Weniger Verwaltungsaufwand, mehr Mehrwertsteuereinnahmen

Nach Angaben der Europäischen Kommission würde diese Reform es den Mitgliedstaaten ermöglichen, jährlich etwa 11 Milliarden Euro an entgangenen Mehrwertsteuereinnahmen zurückzuerhalten. Für die Unternehmen selbst würde sie jährlich 4,1 Milliarden Euro an Befolgungskosten einsparen und die Registrierungs- und Verwaltungskosten über einen Zeitraum von 10 Jahren um 8,7 Milliarden Euro senken.

Was bedeutet das für Unternehmen?

Für Unternehmen, die internationale Geschäfte innerhalb der EU tätigen, wird die Bearbeitung der Mehrwertsteuer einfacher, aber auch strenger kontrolliert. Die Digitalisierung der Rechnungsstellung und der Berichterstattung bedeutet weniger Papierkram, aber auch weniger Raum für Fehler.

E-Commerce-Plattformen müssen sich auf ihre neue Rolle als Mehrwertsteuer-Verantwortliche vorbereiten. Dies erfordert Anpassungen ihrer Systeme und potenziell höhere Befolgungskosten.

Mit der Einführung des Pakets “Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter” (ViDA) unternimmt die EU einen wichtigen Schritt in Richtung eines transparenteren und effizienteren Mehrwertsteuersystems.

Van der Helm als Ihr Spezialist für Zoll- und Mehrwertsteuerabwicklung

Die bevorstehenden Änderungen machen es noch wichtiger, einen zuverlässigen Logistik- und Zollpartner zu haben, der Sie bei der Handhabung der Mehrwertsteuer und der Einhaltung der Vorschriften umfassend unterstützt. Van der Helm Logistics ist auf Zollangelegenheiten und steuerliche Verpflichtungen im internationalen Handel spezialisiert und hilft Unternehmen bei der reibungslosen Umstellung auf die neuen Mehrwertsteuerregeln.

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