Neuer Schritt zur Digitalisierung der Logistikkette
Seit kurzem bietet der Tiefseeterminal Rotterdam World Gateway (RWG) vollen Einblick in neue Datenelemente, die den Verladern mehr Kontrolle über die Containerbewegungen geben. Diese Entwicklung folgt auf eine erfolgreiche Lobbyarbeit für einen besseren Datenaustausch und mehr Transparenz im Logistiksektor. Es wird erwartet, dass APMT auf der Maasvlakte II und Hutchison Ports ECT Rotterdam ebenfalls bald mit einem ähnlichen Ansatz folgen werden.
Einsicht in Containerbewegungen über Portbase
Mit der Integration von erweiterten Terminaldaten erhalten Portbase-Nutzer jetzt detaillierte und aktuelle Informationen über ihre Container. Diese sind über ein Cargo Controller-Konto zugänglich und können sowohl über eine Online-Benutzerumgebung als auch über einen API-Link in bestehende Systeme integriert werden. Durch die Einbindung von Echtzeit-Status- und Planungsinformationen direkt in die Logistikprozesse wird eine bessere Koordination zwischen Spediteuren, Terminals und Hinterlandverbindungen geschaffen.
Welche Datenelemente sind jetzt verfügbar?
Die von RWG zur Verfügung gestellten Informationen stammen direkt aus dem Planungssystem des Terminals und gewährleisten Zuverlässigkeit und Aktualität. Zu den verfügbaren Daten gehören die voraussichtliche Ankunftszeit (ETA) des Seeschiffs, die voraussichtliche Entladezeit (EDT), die voraussichtliche Abfahrtszeit (ETD) des Schiffs und der genaue Zeitpunkt, zu dem der Container das Terminal verlässt (Gate-out).
Zentrale Verfügbarkeit von Terminalinformationen
Mit der Anbindung von RWG an Cargo Controller sind nun alle großen Tiefseeterminals in Rotterdam an diese Plattform angeschlossen. In den letzten Jahren waren die Daten der Terminals oft auf verschiedene Systeme verteilt, was es schwierig machte, die Containerströme zu verstehen. Die Zentralisierung über Cargo Controller ermöglicht es nun, diese Informationen auf sichere und strukturierte Weise mit autorisierten Parteien zu teilen.
Was bedeutet das für die Logistikbranche?
Diese Entwicklung stellt einen großen Schritt nach vorn bei der Digitalisierung und Optimierung von Lieferkettenprozessen dar. Verlader profitieren von besserer Vorhersehbarkeit und effizienterer Planung, während Spediteure und Logistikdienstleister schneller und präziser wechseln können.
Bei Van der Helm setzen wir uns aktiv für Innovation und Digitalisierung in der Logistikbranche ein. Transparenz und effizienter Datenaustausch spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung von Lieferketten. Möchten Sie wissen, wie Sie diese neuen Möglichkeiten am besten nutzen können? Kontaktieren Sie uns für eine strategische Beratung.