Van der Helm Logistics

Ab dem 29. August 2025 entfällt in den Vereinigten Staaten die zollfreie Einfuhr kleiner kommerzieller Sendungen im Wert von bis zu 800 Dollar. Dieser von Präsident Donald J. Trump unterzeichnete Beschluss hat Auswirkungen auf Unternehmen weltweit, die Produkte auf den amerikanischen Markt exportieren.

Bisher galt die sogenannte De-minimis-Freigrenze, wodurch Sendungen unter 800 Dollar zollfrei ins Land gelangten. Diese Freistellung entfällt nun für alle Länder.

Hintergrund des Beschlusses

Die Maßnahme folgt auf frühere Beschränkungen für bestimmte Waren aus Kanada, Mexiko und China. Laut dem Weißen Haus ist die Abschaffung der Freistellung notwendig, um Missbrauch durch ausländische Verkäufer zu unterbinden und die Einfuhr illegaler Drogen besser zu kontrollieren. Inzwischen werden unter anderem Fentanyl und andere synthetische Opioide über mehrere Länder in die USA eingeführt. Die Regierung entscheidet sich daher für einen weltweiten Ansatz.

Was wird sich ändern?

Ab Ende August sind kommerzielle Sendungen bis 800 Dollar nicht länger von Einfuhrzöllen befreit. Dies gilt für alle Herkunftsländer. Für Sendungen über das internationale Postnetzwerk gelten zwei Optionen:

  • eine Abgabe auf Basis eines Prozentsatzes, der vom Herkunftsland abhängt
  • eine feste Abgabe von 80 bis 200 Dollar pro Sendung, die während einer Übergangsperiode von sechs Monaten gilt

Persönliche Güter bis 200 Dollar, die von Reisenden mitgeführt werden, bleiben befreit. Geschenke bis 100 Dollar können unter bestimmten Bedingungen ebenfalls zollfrei eingeführt werden.

Auswirkungen für E-Commerce-Unternehmen

Für viele Onlineshops und Logistikdienstleister bedeutet dies eine erhebliche Veränderung. Kleine Sendungen unter 800 Dollar sind im internationalen E-Commerce häufig. Da hierfür nun Einfuhrzölle entrichtet werden müssen, können die Kosten steigen. Das wirkt sich nicht nur auf die Margen der Exporteure aus, sondern möglicherweise auch auf den Preis für den amerikanischen Verbraucher.

Das künstliche Aufteilen von Sendungen, um unter der Grenze zu bleiben, war bereits nicht erlaubt und bringt nun auch keinen Vorteil mehr. Daher müssen Unternehmen ihre Versandstrategien neu überdenken.

Handlungsbedarf für Exporteure

Versenden Sie regelmäßig Sendungen unter 800 Dollar in die Vereinigten Staaten? Dann ist dies der Zeitpunkt, Ihren logistischen Ansatz zu überdenken. Denken Sie an die Optimierung der Versandströme, die Anpassung Ihrer Zollpolitik oder die Neustrukturierung der Auftragsabwicklung.

Quelle: evofenedex.nl

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