Seit der Erklärung des Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas fahren wieder mehr Schiffe durch den Suezkanal. Nach Angaben der Suez Canal Authority (SCA) haben sich mindestens 47 Schiffe, die zuvor geplant hatten, über das Kap der Guten Hoffnung zu fahren, dennoch für die kürzere Route über den Suezkanal entschieden.
Die Zunahme des Schiffsverkehrs durch den Kanal kommt nach monatelangen Unterbrechungen, die durch Angriffe der Houthi-Rebellen im Roten Meer verursacht wurden. Viele Reedereien wichen auf eine längere Route um Afrika herum aus, um die Risiken zu vermeiden. Nachdem die Rebellen nun angekündigt haben, ihre Angriffe einzustellen, scheint sich das Vertrauen in die Sicherheit der Route durch den Suezkanal langsam zu erholen.
Vorsichtige Rückkehr, weiteres Wachstum erwartet
Obwohl einige Reedereien wie Maersk immer noch die Route über Afrika wählen, erwartet die SCA eine allmähliche Normalisierung des Schiffsverkehrs durch den Kanal. Laut dem leitenden Angestellten Osama Rabie wird die Situation bis Ende März weitgehend wiederhergestellt sein und sich bis Mitte des Jahres vollständig erholen, sofern der Waffenstillstand in Gaza hält.
Auswirkungen auf den Logistiksektor
Die vorübergehende Unterbrechung der Schifffahrtswege hatte erhebliche Auswirkungen auf die Transitzeiten und Logistikkosten. Jetzt, da sich die Lage stabilisiert, können Unternehmen von kürzeren Transitzeiten und niedrigeren Transportkosten profitieren.
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