Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben direkte Auswirkungen auf den internationalen Luft- und Seefrachtmarkt. Wahrscheinlich bemerken Sie dies bereits an steigenden Tarifen, begrenzten Kapazitäten oder längeren Transitzeiten.
In diesem Update erklären wir Ihnen klar, was vor sich geht, was Sie erwarten können und welche Maßnahmen jetzt sinnvoll sind.
Luftfracht: Kapazitäten unter Druck
Indien & Südostasien
Mehrere Golf-Airlines, darunter Emirates, Qatar Airways und Etihad, haben ihre Flüge bis auf Weiteres eingestellt.
Was bedeutet das für Sie?
- Geringere verfügbare Kapazitäten in Richtung Europa
- Höhere Luftfrachttarife
- Mögliche Verzögerungen durch alternative Routenführungen
- Unsicherheit bei Anschlussverbindungen über Hubs
Frachtführer, die den Betrieb aufrechterhalten, stoßen in ihren Netzwerken auf Einschränkungen. Daher sind bereits deutliche Tarifsteigerungen zu verzeichnen – und dieser Druck wird voraussichtlich vorerst anhalten.
China
Für Luftfracht aus China sind derzeit keine Flugannullierungen angekündigt. Dennoch bleibt die Situation dynamisch. Wir überwachen dies täglich, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben.
Was wir für Sie tun
Für Ihre laufenden Sendungen sorgen wir für:
- Bestätigung der Frachtübergabe
- Aktive Überwachung der Flugpläne
- Direkte Kommunikation bei Verzögerungen
- Prüfung alternativer, effizienter Routenführungen
Unser Ziel ist einfach: Ihre Waren so schnell und stabil wie möglich nach Amsterdam (Europa) zu bringen, bei minimalen Kostenauswirkungen.
Seefracht: Zusätzlicher Druck auf Tarife und Zeitpläne
Viele Reedereien haben den Suezkanal bereits gemieden. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen erwarten wir weitere Umleitungen und Störungen.
Womit müssen Sie rechnen?
- War Risk Surcharges
- Schnelle Anstiege der Spotraten
- Volatile Fahrpläne
- Equipment-Imbalancen
- Mögliche Kongestion an alternativen Hubs
Zusätzlicher Faktor: Straße von Hormus
Ein Großteil des weltweiten Ölhandels läuft über die Straße von Hormus. Sollten dort weiterhin Einschränkungen gelten, könnten die Ölpreise und Bunker-Brennstoffkosten steigen.
Dies kann sich wiederum auswirken auf:
- Treibstoffzuschläge
- Seefrachttarife
- Luftfrachttarife
- Zuverlässigkeit der Zeitpläne
Was bedeutet das konkret für Ihre Planung?
Sie könnten konfrontiert werden mit:
- Längeren Transitzeiten
- Höheren Tarifen
- Weniger vorhersehbaren Ankunftsdaten
- Druck auf Eilsendungen
- Sea-Air-Verzögerungen über Jebel Ali
Das erfordert vorausschauendes Handeln.
Was können Sie jetzt am besten tun?
Um die Kontrolle über Ihre Supply Chain zu behalten, empfehlen wir:
✔ Teilen Sie Ihre Prognose für die nächsten 2–4 Wochen mit
✔ Planen Sie zusätzliche Pufferzeiten für dringende Sendungen ein
✔ Ziehen Sie alternative Routenführungen in Betracht
✔ Buchen Sie Kapazitäten rechtzeitig im Voraus
✔ Überprüfen Sie Ihre Versicherung auf War-Risk-Abdeckung
Wer jetzt vorausschauend plant, vermeidet spätere Notfallmaßnahmen.
Wir werden dies weiterhin für Sie überwachen
Bei Van der Helm Logistics verfolgen wir die Situation täglich. Dank unserer Expertise in den Bereichen Forwarding, Customs und Warehousing bieten wir End-to-End-Lösungen, die Ihr Unternehmen entlasten. Mit eigenen Lagern, Transportmitteln und einem hauseigenen Zollteam behalten wir die Kontrolle über den Prozess. Das macht den Unterschied, wenn Märkte unter Druck stehen.
Sobald eine Entwicklung direkte Auswirkungen auf Ihre Sendungen hat, werden wir Sie umgehend informieren.
Haben Sie Fragen zu einer bestimmten Sendung oder möchten Sie gemeinsam auf die kommenden Wochen blicken? Wenden Sie sich bitte an Ihren festen Ansprechpartner bei Van der Helm.