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Van der Helm Logistics

Wenn Sie täglich eine beträchtliche Anzahl an Bestellungen bearbeiten, ist der Versand längst kein isolierter Bestandteil Ihres Webshops mehr. Die Entscheidungen, die Sie in Bezug auf Frachtführer, Cut-off-Zeiten, Lieferoptionen und internationale Distribution treffen, haben direkten Einfluss auf Ihre Kosten, Lieferzuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit.

Was bei einem geringeren Bestellvolumen gut funktioniert hat, muss zudem nicht mehr die beste Lösung sein, wenn Ihr Betrieb wächst. Sie haben es mit größeren Spitzenzeiten, mehr Lagerbestand, verschiedenen Zielen und höheren Erwartungen an die Lieferzeiten zu tun.

Bei einer guten Versandstrategie geht es daher nicht einfach darum, den niedrigsten Versandtarif zu finden. Es geht um ein Modell, das zu Ihrem Auftragsprofil passt und gleichzeitig flexibel genug ist, um mit Ihrem Unternehmen mitzuwachsen.

Betrachten Sie zunächst Ihr aktuelles Auftragsprofil

Eine gute Versandstrategie beginnt mit dem Einblick in Ihre eigenen Aufträge.

Wie viele Pakete versenden Sie durchschnittlich pro Tag? Wie hoch sind die Spitzen? In welche Länder versenden Sie? Was sind das durchschnittliche Gewicht und Format einer Sendung? Und welcher Prozentsatz der Bestellungen besteht aus mehreren Artikeln?

Gerade wenn die Volumina zunehmen, werden Unterschiede innerhalb Ihres Auftragsprofils wichtiger.

Vielleicht geht der Großteil Ihrer Bestellungen in die Niederlande und nach Belgien, während Deutschland schnell wächst. Oder vielleicht haben Sie eine relativ kleine Anzahl großer Pakete, die für einen erheblichen Teil Ihrer Transportkosten verantwortlich sind.

Indem Sie diese Ströme separat betrachten, können Sie viel gezielter bestimmen, welche Frachtführer und Services zu Ihrem Betrieb passen.

Ein einziger Frachtführer ist nicht immer die beste Lösung

Viele Unternehmen bauen ihren Versandprozess zunächst um einen einzigen Frachtführer herum auf. Das hält den Betrieb übersichtlich, aber mit zunehmenden Volumina und Zielen kann dieser Ansatz an Grenzen stoßen.

Frachtführer haben unterschiedliche Netzwerke und Stärken. Ein Anbieter, der für niederländische Konsumenten gute Leistungen erbringt, muss beispielsweise nicht die gleichen Leistungen oder Tarife für Sendungen nach Deutschland oder Frankreich bieten.

Eine Multi-Carrier-Strategie kann dann interessant werden.

Dabei verteilen Sie Sendungen basierend auf beispielsweise Zielort, Paketformat, Serviceniveau, Kosten oder Leistung auf verschiedene Frachtführer.

Das kann nicht nur finanzielle Vorteile bringen, sondern macht Ihren Betrieb auch weniger abhängig von einem einzigen Netzwerk. Besonders in Spitzenzeiten kann diese Flexibilität entscheidend sein.

Bewerten Sie mehr als nur den Tarif pro Paket

Bei größeren Versandvolumina kann ein kleiner Unterschied im Versandtarif auf Jahresbasis einen beträchtlichen Betrag ausmachen. Dennoch ist der niedrigste Tarif nicht automatisch die wirtschaftlichste Wahl.

Achten Sie auch auf Lieferzuverlässigkeit, First-Time-Delivery, Möglichkeiten für Abholstellen, Tracking, internationale Abdeckung und die Abwicklung von Ausnahmen.

Ein Frachtführer mit einem niedrigeren Tarif kann letztendlich teurer werden, wenn beispielsweise häufiger Kundenanfragen, fehlgeschlagene Zustellungen oder Retourenströme entstehen.

Die relevante Frage ist daher nicht nur, was eine Sendung kostet, sondern wie hoch die Gesamtkosten der Zustellung sind.

Stimmen Sie Ihre Cut-off-Zeit auf den gesamten Betrieb ab

Eine späte Cut-off-Zeit kann kommerziell interessant sein. Kunden können später bestellen, während Sie dennoch eine Lieferung am nächsten Tag anbieten.

Aber dieses Versprechen muss operativ machbar bleiben.

Bestellungen, die kurz vor der Cut-off-Zeit eingehen, müssen noch verarbeitet, gepickt, verpackt, etikettiert und an den Frachtführer übergeben werden. Dafür müssen Ihr Fulfilment-Prozess und die Abholzeiten der Frachtführer gut aufeinander abgestimmt sein.

Bei zunehmenden Volumina wird dies immer wichtiger. Eine Cut-off-Zeit, die bei 500 Bestellungen pro Tag problemlos funktioniert, kann während einer Spitze von einigen tausend Bestellungen plötzlich für Druck im Betrieb sorgen.

Schauen Sie daher nicht nur darauf, was kommerziell attraktiv ist, sondern auch darauf, was Ihr Lager strukturell bewältigen kann.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Versandstrategie Spitzenzeiten bewältigen kann

Für viele E-Commerce-Unternehmen verläuft das Bestellvolumen nicht gleichmäßig über das Jahr. Black Friday, Feiertage, Kampagnen, Produkteinführungen oder saisonale Einflüsse können in kurzer Zeit für viel höhere Volumina sorgen.

Gerade in diesen Zeiträumen wird deutlich, wie robust Ihre Versandstrategie wirklich ist.

Gibt es genügend Kapazität, um Bestellungen rechtzeitig zu bearbeiten? Können die Frachtführer das zusätzliche Volumen mitnehmen? Sind Alternativen verfügbar, wenn die Kapazitäten unter Druck geraten?

Eine skalierbare Versandstrategie berücksichtigt daher nicht nur das durchschnittliche Volumen, sondern gerade auch die Momente, in denen der Betrieb maximal belastet wird.

Internationales Wachstum erfordert Entscheidungen pro Markt

Wenn ein größerer Teil Ihres Umsatzes aus anderen europäischen Ländern stammt, ist es ratsam, Ihre Versandstrategie pro Markt zu betrachten.

Konsumenten haben nicht überall die gleichen Präferenzen. Auch Frachtführernetzwerke, Transitzeiten, Tarife und Möglichkeiten für Abholstellen unterscheiden sich je nach Land.

Anstatt ein einziges Versandmodell für ganz Europa zu verwenden, können Sie daher pro Markt bestimmen, welche Kombination aus Frachtführern und Zustelldiensten am besten passt.

Dabei spielt auch der Standort Ihres Lagerbestands eine Rolle. Von einem strategisch günstig gelegenen Lager aus können Sie mehrere europäische Märkte bedienen, ohne in jedem Land separat Bestände vorhalten zu müssen.

Das kann helfen, den Bestand zu zentralisieren und gleichzeitig zuverlässige Lieferzeiten innerhalb Europas zu realisieren.

Die Optimierung der Versandkosten beginnt manchmal vor dem Transport

Transportkosten werden nicht nur durch den Frachtführer bestimmt. Auch die Gestaltung Ihres Fulfilment-Prozesses hat Einfluss.

Denken Sie zum Beispiel an Verpackungen.

Wenn Produkte strukturell in zu großen Kartons versendet werden, zahlen Sie möglicherweise für unnötiges Volumen. Bei tausenden Bestellungen pro Monat kann eine relativ kleine Optimierung des Verpackungsformats daher einen spürbaren Unterschied machen.

Auch der Standort des Bestands, die Art und Weise, wie Bestellungen konsolidiert werden, und die Verteilung der Sendungen auf die Frachtführer können die Gesamtkosten beeinflussen.

Deshalb betrachten wir bei einer Versandstrategie lieber die gesamte Kette als nur den Tarif im Frachtführervertrag.

Beziehen Sie Retourenströme in dieselbe Strategie ein

Bei größeren E-Commerce-Volumina bilden Retouren einen strukturellen Warenstrom. Sie verdienen daher die gleiche Aufmerksamkeit wie ausgehende Sendungen.

Wie einfach kann ein Kunde retournieren? Über welchen Frachtführer kommt eine Retoure zurück? Wie schnell wird diese bearbeitet? Und wann kann ein verkaufsfähiges Produkt wieder dem Bestand hinzugefügt werden?

Vor allem bei Produkten mit einer relativ hohen Retourenquote kann die Gestaltung dieses Prozesses großen Einfluss auf die Kosten und den verfügbaren Bestand haben.

Ein effizienter Retourenstrom sorgt dafür, dass Produkte nicht unnötig lange außerhalb des verkaufsfähigen Bestands bleiben, und gibt Ihnen mehr Kontrolle über die gesamten Logistikkosten pro Bestellung.

Wann ist es Zeit, Ihre Versandstrategie neu zu bewerten?

Ein Versandmodell wächst nicht automatisch mit Ihrer Organisation mit. Mit zunehmenden Volumina können Entscheidungen, die vor einigen Jahren logisch waren, weniger gut passen.

Das merken Sie beispielsweise, wenn Spitzen immer schwieriger abzufangen sind, die Transportkosten relativ stark steigen oder internationale Bestellungen einen größeren Teil Ihres Volumens ausmachen.

Auch ein Mangel an Platz oder Kapazität in Ihrem aktuellen Lager kann Anlass sein, den Betrieb breiter zu betrachten.

In einem solchen Moment geht es nicht mehr nur darum, einen anderen Frachtführer zu wählen. Die Frage ist, wie Warehousing, Fulfilment und Transport gemeinsam intelligenter gestaltet werden können.

Vom Versand zu einer skalierbaren Logistikoperation

Eine starke Versandstrategie entsteht, wenn Bestand, Fulfilment und Transport gut aufeinander abgestimmt sind.

Bei Van der Helm Logistics betrachten wir daher die gesamte Logistikoperation. Von unseren Lagern aus unterstützen wir E-Commerce-Unternehmen mit Warehousing, Fulfilment, Transport, Retourenabwicklung und internationaler Distribution.

Dabei schauen wir unter anderem auf Auftragsprofile, Volumina, Spitzenbelastung, Ziele und Frachtführer. So bauen wir gemeinsam an einer logistischen Einrichtung, die nicht nur zum aktuellen Betrieb passt, sondern auch Raum für weitere Entwicklungen bietet.

Merken Sie, dass Ihr aktuelles Lager oder Versandmodell an seine Grenzen stößt? Kontaktieren Sie uns. Wir schauen uns gerne gemeinsam eine Fulfilment- und Versandlösung an, die zu Ihren Volumina und Ihrer Logistikoperation passt.

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