Die Lagerung von Lithium-Batterien steht im Mittelpunkt des Interesses. Das ist nicht überraschend, denn Batterien spielen eine immer wichtigere Rolle in der Energiewende, der Elektromobilität und der modernen Technologie. Von Elektrofahrzeugen und E-Bikes bis hin zu Energiespeichersystemen und Unterhaltungselektronik: Lithium-Batterien sind aus der Logistikkette nicht mehr wegzudenken.
Gleichzeitig wächst die Aufmerksamkeit für die Risiken, die diese Güter mit sich bringen. Daher wird erwartet, dass die Richtlinie PGS 37-2 ab 2027 gesetzlich verankert wird. Für viele Unternehmen bedeutet dies, dass sich die Art und Weise, wie Lithium-Batterien gelagert werden, möglicherweise ändern wird.
Bei Van der Helm stellen wir fest, dass sich immer mehr Organisationen fragen, was diese Entwicklungen für ihre Lieferkette bedeuten. Nicht nur unter Sicherheitsaspekten, sondern auch aus operativer und wirtschaftlicher Sicht.
Die Nachfrage nach Batterielagerung wächst weiter
Der Markt für Lithium-Batterien wächst rasant. Die Elektrifizierung spielt dabei eine wichtige Rolle. Immer mehr Fahrzeuge fahren elektrisch, Unternehmen investieren in Energiespeicher und auch die Kreislaufwirtschaft sorgt für einen zunehmenden Strom gebrauchter Batterien.
Dadurch nimmt die Nachfrage nach Lagerkapazitäten zu. Batterien müssen importiert, zwischengelagert, verteilt, recycelt oder verarbeitet werden. Für Logistikdienstleister ergeben sich daraus neue Chancen.
Gleichzeitig bringt dieses Wachstum auch neue Herausforderungen mit sich. Denn je größer die Volumina werden, desto wichtiger wird es, die Lagerung sicher und kontrollierbar zu organisieren.
Sicherheit wird zu einem immer wichtigeren Faktor
Lithium-Batterien erfordern einen anderen Ansatz als viele traditionelle Warenströme. Wenn Batterien beschädigt oder defekt sind, können spezifische Risiken entstehen. Dies ist einer der Gründe, warum Richtlinien wie PGS 37-2 immer mehr Beachtung finden.
Für Unternehmen bedeutet dies, dass Sicherheit nicht mehr nur ein operatives Thema ist. Sie wird immer mehr zu einem strategischen Faktor im Lagermanagement und in der Supply-Chain-Planung.
Lagerstandorte müssen möglicherweise angepasst, Prozesse überprüft und Risiken besser kontrolliert werden. Das erfordert Investitionen, bietet aber gleichzeitig Chancen für Unternehmen, die sich frühzeitig vorbereiten.
Nicht jedes Lagerhaus wird die Anforderungen problemlos erfüllen können
Eine der größten Folgen der neuen Richtlinie ist, dass nicht jeder Lagerstandort automatisch für die Batterielagerung geeignet bleibt.
Je nach Situation können zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein. Denken Sie an Brandabschnitte, Detektionssysteme, Belüftungseinrichtungen oder spezifische Lagerlösungen. Bei größeren Mengen oder beschädigten Batterien können die Anforderungen weiter steigen.
Für einige Unternehmen bleiben die erforderlichen Investitionen begrenzt. Für andere Organisationen können die Anpassungen erheblich sein.
Das bedeutet, dass sich der Markt möglicherweise verändern wird. Unternehmen, die nicht über genügend Platz oder Möglichkeiten verfügen, ihre Einrichtungen anzupassen, müssen ihre Lagerstrategie überdenken.
Eine Marktkonsolidierung liegt nahe
Wir erwarten, dass spezialisierte Lagerstandorte eine immer wichtigere Rolle spielen werden.
Wenn die Vorschriften strenger werden und die Investitionen steigen, entsteht oft eine Bewegung, bei der sich die Lagerung auf Akteure konzentriert, die über die richtige Infrastruktur, das Wissen und die Genehmigungen verfügen.
Das sehen wir auch in anderen Logistikbereichen, in denen die Sicherheitsanforderungen hoch sind. Nicht jeder Akteur entscheidet sich dafür, selbst zu investieren. Viele Unternehmen lagern die Lagerhaltung daher an spezialisierte Logistikpartner aus.
Dadurch entsteht ein professionerer Markt, in dem Sicherheit, Fachwissen und Skaleneffekte zu immer wichtigeren Differenzierungsfaktoren werden.
Vorbereitung kann einen Wettbewerbsvorteil bringen
Obwohl neue Vorschriften oft als Herausforderung gesehen werden, können sie auch Chancen eröffnen.
Unternehmen, die schon jetzt in sichere Lagerung und zukunftssichere Prozesse investieren, können langfristig davon profitieren. Sie sind besser auf neue Anforderungen vorbereitet, können schneller auf Kundenanfragen reagieren und haben oft mehr Sicherheit gegenüber Versicherern und Genehmigungsbehörden.
Auch Kunden betrachten die Art und Weise der Lagerung von Waren immer kritischer. Insbesondere bei wertvollen oder risikosensiblen Produkten wird die Zuverlässigkeit zu einem wichtigen Faktor bei der Wahl eines Logistikpartners.
Organisationen, die Sicherheit und Compliance gut im Griff haben, stärken damit ihre Marktposition.
Mehr Klarheit sorgt für mehr Sicherheit
Ein wichtiger Vorteil der gesetzlichen Verankerung von PGS 37-2 ist, dass mehr Einheitlichkeit entsteht.
Derzeit können die Interpretationen der Regeln zwischen Kommunen, Umweltbehörden und anderen beteiligten Stellen variieren. Dies führt manchmal zu Unklarheit und Unsicherheit.
Wenn nationale Richtlinien klarer festgelegt werden, entsteht mehr Vorhersehbarkeit für Unternehmen, die in Lagerkapazitäten investieren wollen.
Das erleichtert langfristige Entscheidungen und die Untermauerung von Investitionen. Zudem entstehen fairere Wettbewerbsbedingungen innerhalb der Branche.
Was bedeutet das für Ihre Lieferkette?
Für Unternehmen, die mit Lithium-Batterien arbeiten, ist dies ein guter Zeitpunkt, um vorauszuschauen.
Wie sind Ihre aktuellen Lagerstandorte eingerichtet? Welche Volumina erwarten Sie in den kommenden Jahren? Und wie flexibel ist Ihre Lieferkette, wenn sich die Vorschriften ändern?
Indem Sie diese Fragen bereits jetzt stellen, vermeiden Sie spätere Überraschungen. Zudem gewinnen Sie Einblicke in mögliche Risiken und Chancen.
Wir bei Van der Helm glauben, dass eine starke Lieferkette mit der Vorbereitung beginnt. Durch die intelligente Abstimmung von Logistikprozessen, Lagerung und Transport gewinnen Sie mehr Kontrolle über zukünftige Entwicklungen.
Gemeinsam vorbereitet auf die Zukunft
Der Markt für Lithium-Batterien wächst weiter. Gleichzeitig werden Sicherheit, Vorschriften und Risikomanagement immer wichtiger.
Unternehmen, die jetzt in Erkenntnisse und Vorbereitung investieren, bauen an einer zukunftssicheren Lieferkette. Nicht nur, um künftige Anforderungen zu erfüllen, sondern auch, um den Kunden mehr Sicherheit und Kontinuität zu bieten.
Möchten Sie wissen, was die Entwicklungen rund um PGS 37-2 für Ihre Logistikprozesse bedeuten? Kontaktieren Sie Van der Helm. Gemeinsam schauen wir, wie Ihre Lieferkette auf den nächsten Schritt vorbereitet werden kann.